Schallarten im Büro

Frequenzen & Wirkungen verstehen

Wieso ist das Thema Schall im Büro so wichtig?

Unterschiedliche Schallarten wirken sich verschieden auf unser Wohlbefinden und unsere Konzentration aus. Im Büro treffen meist mehrere Formen von Schall aufeinander – deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie sie entstehen und wie man ihnen akustisch begegnen kann.

Die wichtigsten Schallarten im Überblick

  • **Luftschall**: Übertragung durch Luft - z. B. Sprache, Gespräche, Tastaturen.
  • **Trittschall**: Entsteht durch Schritte, Stühle oder Vibrationen – über den Boden spürbar.

  • **Körperschall**: Schall, der sich über feste Materialien wie Wände oder Möbel verbreitet.

  • **Direktschall**: Schall, der direkt von der Quelle zum Hörer gelangt (z. B. Stimme im Gespräch).

Frequenzbereiche – und wie sie sich auswirken

  • **Tieffrequenter Schall (unter 200 Hz)**: Langwelliger, schwer zu dämpfen. Entsteht durch Trittschall, Lüftungen oder Gebäudestruktur.

  • **Mittlere Frequenzen (200 – 2000 Hz)**: Sprache, Telefonate, Tastatur – am häufigsten in Büros.

  • **Hochfrequenter Schall (über 2000 Hz)**: Scharf, störend, aber leichter zu absorbieren – z. B. Lüfter oder Flüstern.


Was kann man dagegen tun?

  • **Gegen Tieffrequenzen**: schwere Wandaufbauten, entkoppelte Decken, Trittschalldämmung.

  • **Gegen mittlere Frequenzen (Sprache)**: Akustikdecken, Wandabsorber, mobile Stellwände.

  • **Gegen Hochfrequenz**: Leichte Schaumabsorber oder Vorhänge, die kurze Wellen dämpfen.

Fazit
Die meisten Störungen im Büro entstehen durch mittlere und hohe Frequenzen – also Sprache, Telefonate und Geräte. Mit gezielten Maßnahmen kann die Akustik so gestaltet werden, dass alle Schallarten sinnvoll kontrolliert werden.

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